LSBTIQ Gesundheit
Gesundheitsförderung für Lesben, Schwule, Bisexuelle, geschlechternonkonforme, transgeschlechtliche, intergeschlechtliche und queere Menschen
Gesundheitsförderung für Lesben, Schwule, Bisexuelle, geschlechternonkonforme, transgeschlechtliche, intergeschlechtliche und queere Menschen
Das Lehrforschungsprojekt untersucht empirisch die Zusammenhänge von Diskriminierung, Resilienz und Gesundheit mit besonderem Fokus auf Antisemitismus.
Vor dem Hintergrund aktueller antisemitischer Gewalt werden Handlungsmöglichkeiten professioneller Sozialer Arbeit reflektiert, auch im Hochschulkontext. Studierende analysieren empirische Daten zu diskriminierenden Einstellungen und arbeiten mit gesundheitswissenschaftlichen und traumainformierten Ansätzen, um die Folgen soziale Ungleichheiten besser zu verstehen und gesundheitsfördernde Praxisansätze zu entwickeln.
Der Kurs arbeitet mit externen Referent*innen, Initiativen und Fachkräften zusammen, die sich gegen Antisemitismus und Diskriminierung engagieren bzw. zu Gesundheitsförderung und Resilienz arbeiten. Dazu gehören externe Vorträge und Diskussionen, Filme, Workshops, Exkursionen und insbesondere die Kooperation mit Personen mit lebensweltlicher Perspektive und israelischen Initiativen. Diese Einbindung externer Akteur*innen erweitert die theoretische Arbeit um praxisnahe Einblicke und fördert eine fachbezogene reflexive Haltung in der Sozialen Arbeit.
Das Projekt wurde durchgeführt von Prof. Dr. Gabriele Dennert, Professur für Sozialmedizin und Public Health mit Schwerpunkt Geschlecht und Diversität am Fachbereich Angewandete Sozialwissenschaften der Fachhochschule Dortmund.
(Inhalte dieser Seite zuletzt bearbeitet am: 9.3.2026)